Re: Man kann mit Acer verhandeln. - Windows Vista: 7 2 - 1 = 8
> laut MS hat man anspruch auf eine CD.
> habe dies dell geschrieben, die haben mir eine auch dann geschickt!
Das hat sich aber scheinbar noch nicht bei Acer herumgesprochen. Mein
TravelMate (Oktober 2005 gekauft) kam mit einer Recovery-CD, die
jedoch nur dann funktioniert hätte, wenn man das
Partitionierungsschema intakt gelassen hatte. Also quasi für den
typischen Windows-DAU, der sich seine Installation völlig zerwurmt
hat und neu aufsetzen will. (Lustigerweise handelt es sich um Windows
XP Professional, Acer traut also nicht einmal Business-Nutzern zu,
mit dem Rechner umgehen zu können.)
Nun wollte ich allerdings zusätzlich Linux installieren. Daher wollte
ich die schnuckelige versteckte 2-GB-Recovery-Partition am Anfang der
Platte zum Swapspace umwidmen. Was ich nicht wußte: ntldr, boot.ini,
hal.dll und andere nette Dateien tummelten sich auch auf dieser
Partition …
Lange Rede, kurzer Sinn: Die Recovery-CD war/ist unbrauchbar, denn
sie brach sofort mit einer nichtssagenden Fehlermeldung ab, weil die
Recovery-Partition verschwunden war. Ich schrieb also an den
Kundendienst, daß ich bitte eine reguläre Installations-CD haben
möchte. Die Antwort war (sinngemäß) “Nein, wir können Ihnen keine CD
schicken. Alle Acer-Computer werden mit benutzerfreundlichen(sic!)
Recovery-CDs ausgeliefert. Außerdem finden Sie auf der
Recovery-Partition ein i386\-Verzeichnis. Im Internet finden Sie dazu
Anleitungen, wie Sie daraus eine Windows-CD erstellen können.” Ah,
danke, gut zu wissen, nur leider zu spät.
Das Ende vom Lied ist jedenfalls, daß ich jetzt (mit gutem Gewissen)
eine unlizensierte Kopie von Windows XP Professional auf dem Gerät
einsetze … Hübsch, wie die Hard- und Softwarehersteller ihre Kunden
in die (Halb-)Illegalität treiben.