Re: acer notebooks ? - c’t magazin.tv: Kunde ärgere dich nicht!
acerecovery-CD machd die Platte Platte, wenn man XP frisch installieren
> will.
Ist in der Tat nicht optimal gelöst.
Andererseits sollte Ghost oder ähnliches eh zur Grundausstattung
eines jeden etwas fortgeschritteneren PC-Users gehören, und die
werksseitige Vorinstallation ist bei so gut wie jedem PC ohnehin
Dreck, vor allem die Unsitte, die Systempatition so groß oder fast so
groß wie die ganze Platte zu machen.
Da geben sich die Hersteller gegenseitig nix.
> Recovery-CD’s anderer
> hersteller funktionieren meist wie normale SB-CD’s,
Selten so gelacht… schon mal eine Kiste von z.B. Packard Bell vor
der Nase gehabt?
> PS: Die Recovery-CD enthält ein Image (etweder von Powerquest oder
> Norton) das mit Paßwort geschützt ist un ddas dann auf die HDD
> gebügelt wird. Weiß jemanmd zufällig ein Tool, mit dem man das Image
> ohne Kenntniss des Paßwortes extrahieren kann? Würde es erleichtern,
> XP wieder auf die HDD zu bekommen ohne die anderen Partitionen in
> Mitleidenschaft zu ziehen.
Bei jeglichem Neugerät mit vorinstalliertem Windows gehe ich
grundsätzlich so vor:
Systeminstallation ggf. erstmal auf einen vernünftigen Stand bringen
(Servicepacks, evtl. fälllige Updates usw.), anschließend die
Systempatition mit Ghost als Image auf CD gezogen (oder, falls
genügend Platz vorhanden, das Image auf eine andere Partition und von
da aus dann zusammen mit ein paar nützlichen Tools und dem
Imagingprogramm auf eine bootfähige CD oder je nach Platzbedarf und
Ausstattung des PC auch gleich auf eine DVD, im letzteren Fall gleich
noch sämtliche einzeln verfügbaren Treiber da mit drauf).
Dann wird die Platte erstmal gebügelt, sämtliche Partitionen gelöscht
und in vernünftiger Weise neu partitioniert.
“Vernünftig” heißt dabei: eine erheblich kleinere Systempartition
(bei aktuellen Plattengrößen dürfen das ruhig 8 Gig so sein, bei
kleineren Platten entsprechend weniger), dort das Image wieder
aufgespielt und nach dem Neustart die Registry so bearbeitet, daß so
gut wie alle von Windows strandardmäßig mit auf die Systempatition
gemüllten Benutzerdaten und -Datenverzeichnisse an einem Ort
AUSSERHALB derselben gespeichert werden.
Erst dann geht die Kiste zum Kunden